Follow Techotopia on Twitter

On-line Guides
All Guides
eBook Store
iOS / Android
Linux for Beginners
Office Productivity
Linux Installation
Linux Security
Linux Utilities
Linux Virtualization
Linux Kernel
System/Network Admin
Programming
Scripting Languages
Development Tools
Web Development
GUI Toolkits/Desktop
Databases
Mail Systems
openSolaris
Eclipse Documentation
Techotopia.com
Virtuatopia.com

How To Guides
Virtualization
General System Admin
Linux Security
Linux Filesystems
Web Servers
Graphics & Desktop
PC Hardware
Windows
Problem Solutions
Privacy Policy

  




 

 

NOTE: CentOS Enterprise Linux is built from the Red Hat Enterprise Linux source code. Other than logo and name changes CentOS Enterprise Linux is compatible with the equivalent Red Hat version. This document applies equally to both Red Hat and CentOS Enterprise Linux.
Linuxtopia - CentOS Enterprise Linux Rerenzhandbuch- Das Verzeichnis sysconfig

Kapitel 4. Das Verzeichnis sysconfig

Das Verzeichnis /etc/sysconfig/ beinhaltet eine Vielzahl von Konfigurationsdateien f�r Red Hat Enterprise Linux.

Dieses Kapitel spricht einige der Dateien im Verzeichnis /etc/sysconfig/ sowie deren Funktionen und deren Inhalt an. Die Information in diesem Kapitel erhebt keinen Anspruch auf Vollst�ndigkeit, da viele der Dateien eine Reihe von Optionen haben, die nur in sehr spezifischen F�llen verwendet werden.

4.1. Dateien im Verzeichnis /etc/sysconfig/

Folgende Dateien befinden sich normalerweise in /etc/sysconfig/:

  • amd

  • apmd

  • arpwatch

  • authconfig

  • ups

  • clock

  • desktop

  • devlabel

  • dhcpd

  • exim

  • firstboot

  • gpm

  • harddisks

  • hwconf

  • i18n

  • init

  • ip6tables-config

  • iptables-config

  • irda

  • keyboard

  • kudzu

  • mouse

  • named

  • netdump

  • network

  • ntpd

  • pcmcia

  • radvd

  • rawdevices

  • samba

  • sendmail

  • selinux

  • spamassassin

  • squid

  • redhat-config-securitylevel

  • system-config-users

  • system-logviewer

  • tux

  • vncservers

  • xinetd

AnmerkungAnmerkung
 

Sollten einige dieser Dateien nicht im Verzeichnis /etc/sysconfig/ enthalten sein, sind die entsprechenden Programme eventuell nicht installiert.

Die folgenden Abschnitte liefern eine Beschreibung dieser Dateien. Dateien, die hier nicht aufgelistet sind sowie extra Dateioptionen k�nnen in der /usr/share/doc/initscripts-<version-number>/sysconfig.txt Datei (ersetzen Sie <version-number> mit der Version des initscripts Paketes) gefunden werden. Auch ein Blick in die Initscripts im /etc/rc.d/ Verzeichnis kann hilfreich sein.

4.1.1. /etc/sysconfig/amd

Die Datei /etc/sysconfig/amd enth�lt verschiedene Parameter, die von amd verwendet werden und das automatische Mounten und Unmounten von Dateisystemen erm�glichen.

4.1.2. /etc/sysconfig/apmd

Die Datei /etc/sysconfig/apmd wird von apmd verwendet, um zu erfahren, welche Prozesse nach den Befehlen suspend oder resume gestartet/gestoppt/ge�ndert werden sollen. In dieser Datei ist festgelegt, ob apmd beim Starten aktiviert oder deaktiviert wird, je nachdem ob Ihre Hardware Advanced Power Management (APM) unterst�tzt oder ob der Benutzer das System dahingehend konfiguriert hat. Der apm-Daemon ist ein Monitoring-Programm, das innerhalb des Linux-Kernel mit einem Power-Management-Code arbeitet. Er kann Benutzer darauf aufmerksam machen, dass die Batterie eines Laptop fast leer ist oder auch auf andere Einstellungen im Bereich Stromversorung hinweisen.

4.1.3. /etc/sysconfig/arpwatch

Die Datei /etc/sysconfig/arpwatch wird verwendet, um beim Booten Argumente an den arpwatch-Daemon zu �bertragen. Der arpwatch-Daemon pflegt eine Tabelle mit Ethernet-MAC-Adressen und deren IP-Adressen-Paarungen. Weitere Informationen zu den Parametern, die Sie in dieser Datei benutzen k�nnen, erhalten Sie auf den man-Seiten von arpwatch. Standardm��ig legt diese Datei als Besitzer des arpwatch-Prozesses den Benutzer pcap fest und sendet alle Nachrichten auf die root-Mail-Warteschlange.

4.1.4. /etc/sysconfig/authconfig

Die Datei /etc/sysconfig/authconfig legt die Authorisierung fest, die auf dem Rechner verwendet werden soll. Sie enth�lt mindestens eine der folgenden Zeilen:

  • USEMD5=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden Werte ist:

    • yes — MD5 wird zur Authentifizierung verwendet.

    • no — MD5 wird nicht zur Authentifizierung verwendet.

  • USEKERBEROS=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden Werte ist:

    • yes — Kerberos wird zur Authentifizierung verwendet.

    • no — Kerberos wird nicht zur Authentifizierung verwendet.

  • USELDAPAUTH=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden Werte ist:

    • yes — LDAP wird zur Authentifizierung verwendet.

    • no — LDAP wird nicht zur Authentifizierung verwendet.

4.1.5. /etc/sysconfig/autofs

Die Datei /etc/sysconfig/autofs legt ma�geschneiderte Optionen f�r das automatische Mounten von Ger�ten fest. Diese Datei kontrolliert den Ablauf der Automount-Deamons, welche automatisch Dateisysteme mounten, wenn Sie diese benutzen und diese dann wieder automatisch nach einer gewissen Zeit, in der diese inaktiv sind, unmounten. Dateisysteme k�nnen Netzwerk-Dateisysteme, CD-ROMs, Disketten und andere Medien enthalten.

Die Datei /etc/sysconfig/autofs kann Folgendes enthalten:

  • LOCALOPTIONS=<value>, wobei <value> ist ein String zur Festlegung ger�tespezifischer Automount-Regeln. Der Standardwert ist ein leerer String ("").

  • DAEMONOPTIONS="<value>", wobei "<value>" die L�nge der Zeit�berschreitung (timeout) vor dem Unmounten des Ger�tes in Sekunden gemessen ist. Der Standardwert ist 60 Sekunden ("--timeout=60").

  • UNDERSCORETODOT=<value>, wobei <value> ein bin�rer Wert ist, welcher kontrolliert, ob Unterstreichungen in Dateinamen in Punkte umgewandelt werden. Zum Beispiel auto_home in auto.home und auto_mnt in auto.mnt. Der Standardwert ist 1 (true).

  • DISABLE_DIRECT=<value>, wobei <value> ein bin�rer Wert ist, welcher kontrolliert, ob direkter Mount-Support deaktiviert werden soll, da die Linux-Implementation nicht mit dem Automounter-Verhalten von Sun Microsystems konform geht. Der Standardwert ist 1 (true) und erlaubt Kompatibilit�t mit der Spezifikations-Syntax der Sun Automounter Optionen.

4.1.6. /etc/sysconfig/clock

Die Datei /etc/sysconfig/clock steuert die Interpretation der Werte der Hardware-System-Uhr.

Derzeit gelten die folgenden Werte:

  • UTC=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden booleschen Werte ist:

    • true oder yes — Die Hardware-Uhr ist auf UTC (Universal Time Coordinate) eingestellt.

    • false oder no — Die Hardware-Uhr ist auf lokale Zeit eingestellt.

  • ARC=<value>, wobei <value> einer der folgenden Werte ist:

    • true oder yes — Zeigt an, dass der 42-Jahre-Offset der ARC Konsole aktiviert ist. Diese Einstellung ist lediglich f�r ARC- oder AlphaBIOS-basierte Alpha-Systeme.

    • false oder no — Gibt an, dass die normale UNIX-Epoche eingestellt ist.

  • SRM=<value>, wobei <value> folgender ist:

    • true oder yes — Die 1900-Epoche der SRM Konsole ist aktiviert. Diese Einstellung ist lediglich f�r SRM-basierte Alpha-Systeme.

    • false oder no — Dieser Wert gibt an, dass die normale UNIX-Epoche eingestellt ist.

  • ZONE=<Dateiname> — Die Zeitzonen-Datei unter /usr/share/zoneinfo, von der /etc/localtime eine Kopie ist. Diese Datei enth�lt Informationen wie:

    ZONE="America/New York"

Fr�here Versionen von Red Hat Enterprise Linux haben folgende Werte ben�tzt (die nicht l�nger verwendet werden):

  • CLOCKMODE=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden Werte ist:

    • GMT — Zeigt an, dass die Uhr auf Weltzeit (GMT) eingestellt ist.

    • ARC — Zeigt an, dass der 42-Jahre-Offset der Konsole aktiviert ist (nur bei Alpha-gest�tzten Systemen).

4.1.7. /etc/sysconfig/desktop

Die Datei /etc/sysconfig/desktop legt den Desktop f�r neue Benutzer fest und den zu benutzenden Display-Manager bei Erreichen von Runleverl 5 fest.

Die richtigen Werte sind:

  • DESKTOP=<value>, wobei <value> einer der folgenden Werte ist:

    • GNOME — W�hlt die GNOME Desktop-Umgebung aus.

    • KDE — W�hlt die KDE-Desktop-Umgebung aus.

  • DISPLAYMANAGER=<value>, wobei <value> einer der folgenden Werte ist:

    • GNOME — W�hlt den GNOME Display-Manager aus.

    • KDE — W�hlt den KDE Display-Manager aus.

    • XDM — W�hlt den X Display-Manager aus.

F�r weitere Informationen siehe Kapitel 7.

4.1.8. /etc/sysconfig/devlabel

Das /etc/sysconfig/devlabel ist die devlabel Konfigurationsdatei. Sie sollte nicht von Hand ver�ndert, sondern mit Hilfe des /sbin/devlabel Befehls konfiguriert werden.

Anweisungen f�r die Verwendung des devlabel Befehls finden Sie im Kapitel User-Defined Device Names in der Red Hat Enterprise Linux Handbuch zur System-Administration.

4.1.9. /etc/sysconfig/dhcpd

Die Datei /etc/sysconfig/dhcpd wird verwendet, um beim Booten Argumente an den dhcpd-Daemon zu �bertragen. Der dhcpd-Daemon implementiert das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) und das Internet Bootstrap Protocol (BOOTP). DHCP und BOOTP weisen Rechnern auf dem Netzwerk Hostnamen zu. Informationen zu den Parametern, die Sie in dieser Datei benutzen k�nnen, erhalten Sie auf den man-Seiten von dhcpd.

4.1.10. /etc/sysconfig/exim

Die Datei /etc/sysconfig/exim erm�glicht das Versenden von Nachrichten an einen oder mehrere Empf�nger, wobei die Nachrichten je nach Bedarf �ber beliebige Netzwerke geroutet werden k�nnen. In dieser Datei sind die Standardwerte f�r die Ausf�hrung von exim festgelegt. Standardm��ig l�uft es als Hintergrund-Daemon und wird einmal st�ndlich �berpr�ft, f�r den Fall, dass sich Nachrichten angesammelt haben.

Die Werte beinhalten:

  • DAEMON=<value>, wobei <value> einer der folgenden Werte ist:

    • yes — exim sollte so konfiguriert werden, dass auf Port 25 eingehende Mails abgefragt werden. Auf yes werden die -bd-Optionen von Sendmail verwendet.

    • no — exim sollte nicht so konfiguriert werden, dass auf Port 25 eingehende Mails abgefragt werden.

  • QUEUE=1h wird f�rexim als -q$QUEUE eingestellt. Die -q-Option wird f�r exim nicht eingestellt, wenn /etc/sysconfig/exim vorhanden ist und QUEUE leer oder nicht definiert ist.

4.1.11. /etc/sysconfig/firstboot

Das Programm /sbin/init ruft beim Erststart des Systems das Skript etc/rc.d/init.d/firstboot auf, welches seinerseits Setup Agent startet. Diese Applikation erm�glicht dem Benutzer das Installieren der neuesten Updates, weiterer Anwendungen und Dokumentationen.

Die Datei /etc/sysconfig/firstboot weist den Setup Agent einfach an, nicht ausgef�hrt zu werden. Wenn diese Applikation beim n�chsten Systemstart ausf�hren m�chten, m�ssen Sie einfach nur /etc/sysconfig/firstboot entfernen und chkconfig --level 5 firstboot on ausf�hren.

4.1.12. /etc/sysconfig/gpm

Die Datei /etc/sysconfig/gpm wird verwendet, um beim Booten Argumente an den gpm-Daemon zu �bertragen. Der gpm-Daemon ist der Maus-Server, mit dem die Geschwindigkeit der Maus erh�ht und die M�glichkeit des Kopierens mit der mittleren Maus-Taste geschaffen werden kann. Weitere Informationen zu den Parametern, die Sie in dieser Datei benutzen k�nnen, erhalten Sie auf der gpm man-Seite. Standardm��ig ist die DEVICE-Anweisung auf /dev/input/mice gesetzt.

4.1.13. /etc/sysconfig/harddisks

Die Datei /etc/sysconfig/harddisks erm�glicht es Ihnen, Ihre Festplatte(n) abzustimmen. Der Administrator kann auch /etc/sysconfig/hardiskhd[a-h] verwenden, um die Parameter f�r bestimmte Laufwerke zu konfigurieren.

WarnungWarnung
 

Nehmen Sie keine leichtsinnigen �nderungen in dieser Datei vor. Wenn Sie die hier gespeicherten Standardwerte �ndern, besteht das Risiko, dass Sie alle Daten der Festplatte(n) verlieren!

Die Datei /etc/sysconfig/harddisks kann Folgendes enthalten:

  • USE_DMA=1, wobei der Wert 1 DMA aktiviert. Bei einigen Chips�tzen und Festplattenkombinationen kann DMA jedoch Datenverluste verursachen. Lesen Sie in der Dokumentation Ihrer Festplatte nach oder wenden Sie sich an den Hersteller, bevor Sie diesen Befehl aktivieren. Standardm��ig ist dieser Eintrag auskommentiert und daher deaktiviert.

  • Multiple_IO=16, die Einstellung 16 l�sst mehrere Sektoren pro E/A-Interrupt zu. Ist diese Funktion aktiviert, wird der Verwaltungsaufwand des Betriebssystems um 30-50% reduziert. �u�erste Vorsicht! Standardm��ig ist dieser Eintrag auskommentiert und daher deaktiviert.

  • EIDE_32BIT=3 aktiviert (E)IDE 32-Bit I/O-Support f�r eine Schnittstellen-Karte. Standardm��ig ist dieser Eintrag auskommentiert und daher deaktiviert.

  • LOOKAHEAD=1 aktiviert Lookahead-Lesezugriffe auf das Laufwerk. Standardm��ig ist dieser Eintrag auskommentiert und daher deaktiviert.

  • EXTRA_PARAMS= legt fest, wo zus�tzliche Parameter hinzugef�gt werden k�nnen. Standardm��ig sind keinerlei Parameter aufgelistet.

4.1.14. /etc/sysconfig/hwconf

In der Datei /etc/sysconfig/hwconfig sind alle Hardware-Komponenten aufgef�hrt, die kudzu in Ihrem System entdeckt hat, au�erdem Informationen zu den verwendeten Treibern, der Anbieter-ID und der Ger�te-ID. kudzu findet und konfiguriert neue bzw. ge�nderte Hardware-Komponenten. Die Datei /etc/sysconfig/hwconfig ist nicht dazu gedacht, manuell bearbeitet zu werden. Wenn Sie sie dennoch bearbeiten, k�nnte es passieren, dass manche Ger�te pl�tzlich als hinzugef�gt oder entfernt angezeigt werden.

4.1.15. /etc/sysconfig/i18n

Mit der Datei /etc/sysconfig/i18n wird die Standardsprache, jede unterst�tzte Sprache und der Default-System-Font eingestellt. Zum Beispiel:

LANG="en_US.UTF-8"
SUPPORTED="en_US.UTF-8:en_US:en"
SYSFONT="latarcyrheb-sun16"

4.1.16. /etc/sysconfig/init

In der Datei /etc/sysconfig/init wird das Erscheinungsbild und die Funktion des Systems w�hrend des Hochfahrens gesteuert

Folgende Werte k�nnen verwendet werden:

  • BOOTUP=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden Werte ist:

    • color — Die standardm��ige, farbige Bildschirmdarstellung beim Systemstart , wobei der Erfolg oder Misserfolg von Ger�ten und Diensten beim Booten in verschiedenen Farben angezeigt wird.

    • verbose — Ein Display im herk�mmlichen Stil, welches mehr Informationen als die blo�e Mitteilung �ber Erfolg oder Misserfolg liefert.

    • Alle anderen Werte erzeugen ein neues Display, aber ohne ANSI-Formatierung.

  • RES_COL=<value>, wobei <value> die Spaltennummer des Bildschirms ist, in der Status-Kennungen beginnen. Die Standardeinstellung ist 60.

  • MOVE_TO_COL=<Wert>, wobei <Wert> den Cursor zu dem Wert in der Zeile RES_COL f�hrt, was �ber den Befehl echo -en geschieht.

  • SETCOLOR_SUCCESS=<value>, wobei <value> die Farbe f�r die Anzeige von erfolgreichen Vorg�ngen ist. Dies geschieht �ber den Befehl echo -en, wobei standardm��ig die Farbe auf gr�n gesetzt wird.

  • SETCOLOR_FAILURE=<value>, wobei <value> die Farbe f�r die Anzeige von Warnungen bestimmt. Dies geschieht �ber den Befehl echo -en, wobei standardm��ig die Farbe gelb eingestellt ist.

  • SETCOLOR_WARNING=<Wert>, wobei <Wert> die Farbe f�r die Anzeige von Warnungen bestimmt. Dies geschieht �ber den Befehl echo -en, wobei die Farbe gelb eingestellt wird.

  • SETCOLOR_NORMAL=<Wert>, wobei <Wert> 'normal' eingestellt wird. Dies geschieht �ber den Befehl echo -en.

  • LOGLEVEL=<value>, wobei <value> den anf�nglichen Anmelde-Level f�r den Kernel bestimmt. Die Standardeinstellung ist 3. Der Wert 8 aktiviert alles (einschlie�lich Debugging), der Wert 1 deaktivert alles au�er der Kernel-Panik. Der syslogd-Daemon hebt diese Einstellungen auf, nachdem es gestartet ist.

  • PROMPT=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden booleschen Werte ist:

    • yes — Aktiviert die Key-�berpr�fung f�r den interaktiven Modus.

    • no — Deaktiviert die Key-�berpr�fung f�r den interakiven Modus.

4.1.17. /etc/sysconfig/ipt6ables-config

Die /etc/sysconfig/ip6tables-config Datei speichert vom Kernel verwendete Informationen, um die IPv6 Paketfilterung beim Hochfahren einzurichten oder wann immer der ip6tables-Dienst gestartet wird.

Ver�ndern Sie diese Datei nicht von Hand, au�er Sie sind mit der Konstruktion von ip6tables Regeln vertraut. Die Regeln k�nnen mit dem /sbin/ip6tables Befehl auch manuell aufgestellt werden Wenn die Regeln aufgestellt sind f�gen Sie sie in die /etc/sysconfig/ip6tables Datei ein, indem Sie den folgenden Befehl eingeben:

/sbin/service ip6tables save

Once this file exists, any firewall rules saved in it persists through a system reboot or a service restart.

Mehr Information zu ip6tables finden Sie unter Kapitel 18.

4.1.18. /etc/sysconfig/iptables-config

Die /etc/sysconfig/iptables-config-Datei speichert Information, die der Kernel verwendet, um Paketfilterungsdienste einzurichten, entweder beim Hochfahren oder wann immer der Dienst gestartet wird.

Wenn Sie mit der Erstellung der iptables-Regeln noch nicht vertraut sind, sollten Sie diese Datei nicht manuell �ndern. Es ist am einfachsten, solche Regeln mit der Security Level Configuration Tool (redhat-config-securitylevel) Anwendung zu verwenden und eine Firewall zu errichten. Diese Anwendungen bearbeiten die Datei automatisch am Ende des Prozesses..

Die Regeln k�nnen auch manuell erstellt werden, indem der /sbin/iptables Befehl verwendet wird. Sobald die Regel(n) erstellt wurde(n), f�gen Sie diese zu /etc/sysconfig/iptables hinzu, indem Sie den folgenden Befehl eingeben:

/sbin/service iptables save

Once this file exists, any firewall rules saved in it persists through a system reboot or a service restart.

Mehr Information �ber iptables finden Sie unter Kapitel 18.

4.1.19. /etc/sysconfig/irda

Die Datei /etc/sysconfig/irda steuert die Konfiguration der Infrarot-Ger�te auf Ihrem System beim Starten.

Folgende Werte k�nnen verwendet werden:

  • IRDA=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden booleschen Werte ist:

    • yesirattach wird ausgef�hrt, wodurch regelm��ig �berpr�ft wird, ob irgendeine Komponente versucht, eine Verbindung zum Infrarot-Port herzustellen, wie z.B. ein anderes Notebook, das versucht, eine Netzwerkverbindung herzustellen. Damit Infrarot- Ger�te auf Ihrem System laufen k�nnen, muss diese Zeile auf yes eingestellt sein.

    • noirattach wird nicht ausgef�hrt und verhindert daher eine Verbindung zu Infrarot-Ger�ten.

  • DEVICE=<value>, wobei <value> das Ger�t ist (normalerweise ein serieller Port), �ber das die Infrarot-Verbindungen abgewickelt werden. Ein Beispiel f�r ein serielles Ger�t w�re /dev/ttyS2.

  • DONGLE=<value>, wobei <value> die Art Dongle angibt, die f�r die Infrarot-Kommunikation verwendet wird. Diese Einstellung besteht f�r diejenigen, die serielle Dongles statt eigentlicher Infrarot-Ports verwenden. Ein Dongle ist ein Ger�t, das mit einem herk�mmlichen seriellen Port verbunden ist, um per Infrarot zu kommunizieren. Diese wird standardm��ig auskommentiert, da Notebooks mit echten Infrarot-Ports viel h�ufiger vorkommen als Computer mit angef�gten Dongles. Ein Beispiel f�r einen Dongle-Eintrag k�nnte actisys+ sein.

  • DISCOVERY=<value>, wobei <value> einer der folgenden booleschen Werte ist:

    • yes — Startet irattach im Discovery-Modus, d.h. dieser Befehl sucht aktiv nach anderen Infrarot-Ger�ten. Dieser Befehl muss aktiviert werden, damit der Rechner aktiv nach einer Infrarot-Verbindung suchen kann (d.h. nach dem Peer, der die Verbindung nicht einleitet).

    • no — Startet irattach nicht im Discovery-Modus.

4.1.20. /etc/sysconfig/keyboard

Die Datei /etc/sysconfig/keyboard steuert das Tastatur-Verhalten. Folgende Werte k�nnen verwendet werden:

  • KEYBOARDTYPE="sun|pc", wobei sun angibt, dass eine Sun-Tastatur an /dev/kbd angeschlossen ist. pc steht f�r die Verbindung einer PS/2-Tastatur mit einem PS/2-Port.

  • KEYTABLE="<file>", wobei <file> der Name der Keytable-Datei ist.

    Beispiel: KEYTABLE="us". Die Dateien, die als keytables verwendet werden k�nnen, beginnen unter /lib/kbd/keymaps/i386 und verzweigen von dort aus in verschiedene Tastatur-Layouts, die alle mit <Datei>.kmap.gz gekennzeichnet sind. Die erste Datei, die unter /lib/kbd/keymaps/i386 mit der KEYTABLE-Einstellung �bereinstimmt, wird verwendet.

4.1.21. /etc/sysconfig/kudzu

Mit /etc/sysconfig/kuzdu k�nnen Sie beim Booten mit Hilfe von kudzu eine sichere �berpr�fung Ihrer System-Hardware vornehmen. Bei einer sicheren �berpr�fung wird die �berpr�fung der seriellen Ports deaktiviert.

  • SAFE=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden Werte ist:

    • yeskuzdu f�hrt eine sichere �berpr�fung aus.

    • nokuzdu f�hrt eine normale �berpr�fung aus.

4.1.22. /etc/sysconfig/mouse

Die Datei /etc/sysconfig/mouse stellt Informationen �ber die verf�gbare Maus zur Verf�gung. Die folgenden Werte k�nnen verwendet werden:

  • FULLNAME="<value>", wobei sich "<value>" auf den vollen Namen der verwendeten Mausart bezieht.

  • MOUSETYPE="<value>", wobei "<value>" einer der folgenden Werte ist:

    • imps2 — Generische USB Rad-Maus.

    • microsoft — Microsoft™-Maus.

    • mouseman — MouseMan™-Maus.

    • mousesystems — Mouse Systems™- Maus.

    • ps/2 — PS/2-Maus.

    • msbm — Microsoft™-Bus-Maus.

    • logibm — Logitech™-Bus-Maus

    • atibm — ATI™-Bus-Maus.

    • logitech — Logitech™-Maus.

    • mmseries — �ltere MouseMan™- Maus.

    • mmhittab — mmhittab-Maus.

  • XEMU3="<value>", wobei "<value>" einer der folgenden booleschen Werte ist:

    • yes — Die Maus hat nur zwei Buttons, drei Buttons sollten jedoch emuliert werden.

    • no — Die Maus hat bereits drei Buttons.

  • XMOUSETYPE="<value>", wobei sich "<value>" auf die Mausart bezieht, die bei der Ausf�hrung von X verwendet wird. Die hier aufgef�hrten Optionen entsprechen den MOUSETYPE-Einstellungen dieser Datei.

  • DEVICE=<Wert>, wobei <Wert> die Maus ist.

    Au�erdem gibt es /dev/input/mice, einen symbolischen Link, der auf das eigentliche Mausger�t zeigt.

4.1.23. /etc/sysconfig/named

Die Datei /etc/sysconfig/named wird verwendet, um beim Booten Argumente an den named-Daemon zu �bertragen. Der named-Daemon ist ein Domain Name System (DNS)-Server, der die Version 9 von Berkeley Internet Name Domain (BIND) implementiert. Auf diesem Server gibt es eine Tabelle, mit deren Hilfe bestimmte Hostnamen IP-Adressen im Netzwerk zugeordnet werden.

Verwenden Sie bitte bis auf weiteres nur die folgenden Werte:

  • ROOTDIR="</irgend/wo>", wobei sich </irgend/wo> auf den vollst�ndigen Verzeichnispfad einer konfigurierten Chroot-Umgebung bezieht, unter der named ausgef�hrt wird. Besagte Umgebung muss zun�chst konfiguriert werden. Nach Eingabe von info chroot erhalten Sie mehr Informationen dazu, wie Sie bei der Konfiguration vorgehen m�ssen.

  • OPTIONS="<Wert>", wobei <Wert> jede der auf der man-Seite f�r named aufgef�hrten Optionen sein kann, mit Ausnahme von -t. An Stelle von -t verwenden Sie oben bitte die ROOTDIR- Zeile.

Informationen zu den Parametern, die f�r diese Datei zur Verf�gung stehen, erhalten Sie auf der man-Seite von named. Detaillierte Informationen zum Konfigurieren eines BIND-DNS-Servers finden Sie unter Kapitel 12. Standardm��ig enth�lt diese Datei keine Parameter.

4.1.24. /etc/sysconfig/netdump

/etc/sysconfig/netdump ist die Konfigurationsdatei f�r den /etc/init.d/netdump- Dienst. Mit dem netdump-Dienst werden sowohl Oops- also auch Speicherdaten auf dem Netzwerk �bertragen. netdump ist grunds�tzlich nicht erforderlich. Sie sollten diese Datei also nur ausf�hren, wenn es unbedingt notwendig ist. Weitere Informationen zu den Parametern, die f�r diese Datei zur Verf�gung stehen, erhalten Sie auf den man-Seiten von netdump.

4.1.25. /etc/sysconfig/network

Die Datei /etc/sysconfig/arpwatch wird verwendet, um Informationen �ber die gew�nschte Netzwerkkonfiguration anzugeben. Die folgenden Werte k�nnen verwendet werden:

  • NETWORKING=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden booleschen Werte ist:

    • yes — Das Netzwerk sollte konfiguriert sein.

    • no — Das Netzwerk sollte nicht konfiguriert sein.

  • HOSTNAME=<Wert>, wobei <Wert> der Fully Qualified Domain Name (FQDN) sein sollte, z.B. hostname.domain.com, kann aber auch jeder andere, von Ihnen gew�nschte Hostname sein.

    AnmerkungAnmerkung
     

    Um die Kompatibilit�t mit �lterer Software zu gew�hrleisten, die eventuell von Benutzern installiert werden muss, sollte die /etc/HOSTNAME-Datei den gleichen Wert wie hier enthalten.

  • GATEWAY=<Wert>, wobei <Wert> die IP-Adresse des Netzwerk-Gateways ist.

  • GATEWAYDEV=<Wert>, wobei <Wert> das Gateway-Ger�t ist, z.B. eth0.

  • NISDOMAIN=<Wert>, wobei <Wert> der NIS-Domainname ist.

4.1.26. /etc/sysconfig/ntpd

Die Datei /etc/sysconfig/ntpd wird verwendet, um beim Booten Argumente an den ntpd-Daemon zu �bertragen. Mit dem ntpd-Daemon wird die Systemuhr eingestellt und in �bereinstimmung mit einem Standard-Zeit-Server im Internet gebracht. Hierbei wird Version 4 des Network Time Protocol (NTP) implementiert. Weitere Informationen zu den Parametern, die Sie in dieser Datei benutzen k�nnen, erhalten Sie, wenn Sie den Browser zu folgender Datei f�hren: /usr/share/doc/ntp-<version>/ntpd.htm (wobei <version> die Versionsnummer vonntpd ist). Standardm��ig legt diese Datei den Besitzer des ntpd-Prozesses auf den Benutzer ntp fest.

4.1.27. /etc/sysconfig/pcmcia

Mit der Datei /etc/sysconfig/pcmcia werden die Informationen zur Konfiguration von PCMCIA bestimmt. Die folgenden Werte k�nnen verwendet werden:

  • PCMCIA=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden Werte ist:

    • yes — Der PCMCIA-Support sollte aktiviert werden.

    • no — Der PCMCIA-Support sollte nicht aktiviert werden.

  • PCIC=<Wert>, wobei <Wert> einer der folgenden Werte ist:

    • i82365 — Der Computer verf�gt �ber einen Chipsatz mit i82365-PCMCIA-Steckplatz.

    • tcic — Der Computer verf�gt �ber einen Chipsatz mit tcic-PCMCIA-Steckplatz.

  • PCIC_OPTS=<value>, wobei <value> die Timing-Parameter f�r den Steckplatztreiber angibt (i82365 oder tcic).

  • CORE_OPTS=<Wert>, wobei <Wert> die Liste der pcmcia_core-Optionen ist.

  • CARDMGR_OPTS=<value>, wobei <value> die Liste mit den Optionen f�r den PCMCIA-cardmgr ist (z.B. -q f�r den Ruhemodus, -m, um nach ladbaren Kernelmodulen im angegebenen Verzeichnis zu suchen, usw.). Weitere Informationen finden Sie auf der cardmgr man-Seite.

4.1.28. /etc/sysconfig/radvd

Die Datei /etc/sysconfig/radvd wird verwendet, um beim Booten Argumente an den radvd-Daemon zu �bertragen. Der radvd-Daemon h�rt Router-Anfragen ab und versendet Router-Anzeigen f�r das IP Version 6-Protokoll. Mit diesem Dienst k�nnen die Rechner eines Netzwerks dynamisch ihre Standard-Router auf der Grundlage vorgenannter Router-Anzeigen �ndern. Weitere Informationen zu den Parametern, die Sie in dieser Datei benutzen k�nnen, erhalten Sie auf den man-Seiten von radvd. Standardm��ig stellt diese Datei als Besitzer des radvd-Prozesses den Benutzer radvd ein.

4.1.29. /etc/sysconfig/rawdevices

Mit der Datei /etc/sysconfig/rawdevices werden Rawdevice-Verbindungen konfiguriert, z.B.:

/dev/raw/raw1 /dev/sda1
/dev/raw/raw2 8 5

4.1.30. /etc/sysconfig/samba

Die Datei /etc/sysconfig/samba wird verwendet, um beim Booten Argumente an die Daemonen smbd und nmbd zu �bertragen. Mit Hilfe des smbd-Daemonen k�nnen Windows-Clients im Netzwerk Verbindungen mit gemeinsamen Dateien herstellen. Mit dem nmbd-Daemonen steht Ihnen NetBIOS mit IP-Naming-Diensten zur Verf�gung. Weitere Informationen zu den Parametern, die f�r diese Datei zur Verf�gung stehen, erhalten Sie auf den man-Seiten von smbd. Standardm��ig sind smbd und nmbd so eingestellt, dass sie im Daemon-Modus ausgef�hrt werden.

4.1.31. /etc/sysconfig/selinux

Die Datei /etc/sysconfig/selinux beinhaltet die grundlegenden Konfigurationsoptionen f�r SELinux. Diese Datei ist ein symbolischer Link zu /etc/selinux/config. F�r weitere Informationen �ber SELinux siehe Kapitel 21.

4.1.32. /etc/sysconfig/sendmail

Die Datei /etc/sysconfig/sendmail erm�glicht das Versenden von Nachrichten an einen oder mehrere Empf�nger, wobei die Nachrichten je nach Bedarf �ber beliebige Netzwerke geroutet werden k�nnen. In dieser Datei sind die Standardwerte f�r die Ausf�hrung der Sendmail-Anwendung festgelegt. Standardm��ig l�uft es als Hintergrund-Daemon und wird einmal st�ndlich �berpr�ft, f�r den Fall, dass sich Nachrichten angesammelt haben.

Werte beinhalten:

  • DAEMON=<value>, wobei <value> einer der folgenden Werte ist:

    • yes — Sendmail sollte so konfiguriert werden, dass er auf Port 25 eingehende Mails abfragt. Bei yes werden die -bd-Optionen von Sendmail verwendet.

    • no — Sendmail sollte nicht so konfiguriert werden, dass es auf Port 25 eingehende Mails abfragt.

  • QUEUE=1h wird f�r Sendmail als -q$QUEUE eingestellt. Die -q-Option wird f�r Sendmail nicht eingestellt, wenn /etc/sysconfig/sendmail vorhanden ist und QUEUE leer oder nicht definiert ist.

4.1.33. /etc/sysconfig/spamassassin

Die Datei /etc/sysconfig/spamassassin wird verwendet, um Argumente zum spamd-Daemon (eine daemonisierte Version von Spamassassin) zur Bootzeit zu �bergeben. Spamassassin ist ein Email-Spam-Filter. Eine Liste der verf�gbaren Optionen finden Sie die auf den man-Seiten von spamd. Standardm��ig wird spamd f�r den Daemon-Mode konfiguriert, zum Erzeugen von Benuzter-Pr�ferenzen und zum automatischen Erzeugen von Referenzlisten (erlaubte Bulk-Sender).

Weitere Informationen zu Spamassassin finden Sie unter Abschnitt 11.4.2.6.

4.1.34. /etc/sysconfig/squid

Die Datei /etc/sysconfig/squid wird verwendet, um beim Booten Argumente an den squid-Daemon zu �bertragen. Der squid-Daemon ist ein Proxy-Caching-Server f�r Web-Client-Applikationen. Weitere Informationen zum Konfigurieren eines squid-Proxy-Servers erhalten Sie, indem Sie mit einem Webbrowser das Verzeichnis /usr/share/doc/squid-<Version>/ �ffnen (ersetzen Sie <Version> durch die auf Ihrem System installierte squid-Versionsnummer). Standardm��ig ist in dieser Datei der squid-Topstart im Daemon-Modus und die Zeitspanne, innerhalb der es sich schlie�t, festgelegt.

4.1.35. /etc/sysconfig/system-config-securitylevel

Die Datei /etc/sysconfig/system-config-securitylevel enth�lt alle Optionen, welche beim letzten Ausf�hren von Security Level Configuration Tool (system-config-securitylevel) gew�hlt wurden. Benutzer sollten diese Datei nicht manuell bearbeiten. F�r mehr Informationen zu Security Level Configuration Tool lesen Sie das Kapitel Basiskonfiguration der Firewall im Red Hat Enterprise Linux Handbuch zur System-Administration.

4.1.36. /etc/sysconfig/system-config-users

Die Datei /etc/sysconfig/system-config-users ist die Konfigurationsdatei f�r die grafische Applikation User Manager. Diese Datei wird dazu verwendet, um Systembenutzer, wie root , daemon oder lp herauszufiltern. Diese Datei kann �ber das Pull-Down-Men� Einstellungen => Systembenutzer und Gruppen filtern in der Anwendung User Manager bearbeitet werden. Die Bearbeitung sollte nicht manuell erfolgen. Weitere Informationen zur Verwendung dieser Anwendung finden Sie im Kapitel Benutzer- und Gruppen-Konfiguration des Red Hat Enterprise Linux Handbuch zur System-Administration.

4.1.37. /etc/sysconfig/system-logviewer

Die Datei /etc/sysconfig/system-logviewer ist die Konfigurationsdatei f�r die grafische interaktive Anwendung zum Anzeigen von Protokollen, Log Viewer. Diese Datei wird �ber das Pull-Down-Men� Bearbeiten => Einstellungen in Log Viewer bearbeitet. Die Bearbeitung sollte nicht manuell erfolgen. Weitere Informationen zum Verwenden der Anwendung finden Sie im Kapitel Protokolldateien des Red Hat Enterprise Linux Handbuch zur System-Administration.

4.1.38. /etc/sysconfig/tux

/etc/sysconfig/tux ist die Konfigurationsdatei f�r den Red Hat Content Accelerator (fr�her als TUX bekannt), den Kernel-basierten Web-Server. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Red Hat Content Accelerator erhalten Sie, wenn Sie mit einem Web-Browser /usr/share/doc/tux-<version>/tux/index.html �ffnen (ersetzen Sie ><version> mit der bereits auf Ihrem System installierten TUX-Versionsnummer). Die f�r diese Datei verf�gbaren Parameter sind unter /usr/share/doc/tux-<version>/tux/parameters.html aufgef�hrt.

4.1.39. /etc/sysconfig/vncservers

Die Datei /etc/sysconfig/vncservers konfiguriert, wie der Virtual Network Computing (VNC)-Server gestartet wird. Bei VNC handelt es sich um ein System zur Remote-Anzeige, mit der Sie eine Bildschirmumgebung nicht nur auf dem zugeh�rigen Rechner anzeigen k�nnen, sondern auch �ber verschiedene Netzwerke (von LAN bis Internet) und dabei eine Vielfalt von Rechnerarchitekturen verwenden k�nnen.

VNC is a remote display system which allows users to view the desktop environment not only on the machine where it is running but across different networks on a variety of architectures.

Folgende Werte k�nnen enthalten sein:

  • VNCSERVERS=<value>, wobei <value> z.B. wie folgt eingestellt wird: "1:fred". Dies zeigt an, dass ein VNC-Server f�r den Benutzer Fred auf Anzeige :1 gestartet werden sollte. Benutzer Fred muss allerdings vorher mit vncpasswd ein VNC-Passwort eingestellt haben, um eine Verbindung mit dem Remote-VNC-Server herstellen zu k�nnen.

Beachten Sie bitte, dass Ihre Kommunikation nicht verschl�sselt ist, wenn Sie mit einem VNC-Server arbeiten. Sie sollten VNC also nicht auf einem unsicheren Netzwerk verwenden. Genaue Anweisungen hinsichtlich der Benutzung von SSH zum Schutz der Kommunikaton mit VNC finden Sie unter https://www.uk.research.att.com/vnc/sshvnc.html. N�heres �ber SSH finden Sie in Kapitel 20 oder im Red Hat Enterprise Linux Handbuch zur System-Administration.

4.1.40. /etc/sysconfig/xinetd

Mit der Datei /etc/sysconfig/xinetd werden zum Zeitpunkt des Bootens Argumente an den xinetd-Daemon �bertragen. Der xinetd-Daemon startet Programme, die Ihnen Internet-Dienste zur Verf�gung stellen, wenn auf dem f�r diesen Dienst zust�ndigen Port eine entsprechende Anfrage eingeht. Weitere Informationen zu den verf�gbaren Parametern dieser Datei erhalten Sie auf den man-Seiten von xinetd. Weitere Informationen zum xinetd-Dienst finden Sie unter Abschnitt 17.3.

 
 
  Published under the terms of the GNU General Public License Design by Interspire