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Linuxtopia - Red Hat Enterprise Linux Sicherheitshandbuch - Virtuelle Private Netzwerke

Kapitel 6. Virtuelle Private Netzwerke

Unternehmen mit mehreren Zweigstellen sind h�ufig �ber spezielle Leitungen miteinander verbunden, um Effizienz und Schutz empfindlicher Daten zu gew�hren. Viele Firmen nutzen zum Beispiel Frame Relay oder Asynchronous Transfer Mode (ATM) Leitungen als End-to-End Netzwerkl�sung, um B�ros miteinander zu verbinden. Dies kann eine teurere L�sung darstellen, insbesondere f�r kleine bis mittlere Unternehmen, die sich vergr��ern, jedoch nicht die hohen Kosten f�r hochrangige Digitalschaltungen in Kauf nehmen wollen.

Virtuelle Private Netzwerke (VPN) stellen eine L�sung f�r dieses Problem dar. Dem Prinzip besonders zugewiesener Digitalschaltungen folgend, erm�glichen VPNs gesicherte, digitale Kommunikation zwischen zwei Parteien (oder Netzwerken) und erstellen somit ein Wide-Area-Netzwerk (WAN) aus bestehenden Local-Area-Netzwerken (LANs). Der Unterschied zum Frame Relay oder ATM ist das Transportmedium. VPNs �bertragen �ber IP- oder Datagram (UDP)-Schichten, und sorgen somit f�r einen sicheren Transfer durch das Internet zum Bestimmungsort. Die meisten frei verf�gbaren VPN-Implementierungen enthalten Open Standard, eine Open Source Verschl�sselung f�r das Maskieren von Daten w�hrend der �bertragung.

Einige Unternehmen setzen VPN-Hardwarel�sungen ein, um die Sicherheit zu erh�hen, w�hrend andere Software- oder Protokoll-basierte Implementierungen verwenden. Es gibt mehrere Hersteller f�r Hardware-VPN-L�sungen, wie z.B. Cisco, Nortel, IBM und Checkpoint. Es gibt eine kostenlose, Software-basierte VPN-L�sung f�r Linux mit dem Namen FreeS/Wan, die eine standardisierte IPSec (Internet Protocol Security) Implementierung verwendet. Diese VPN-L�sungen verhalten sich wie spezielle Router, die sich in der IP-Verbindung von einem B�ro zum n�chsten befinden.

Wird ein Paket von einem Client �bertragen wird, wird dies durch den Router oder das Gateway geschickt, die wiederum Header-Informationen f�r Routing und Authentifizierung hinzuf�gen, die Authentication Header (AH) genannt werden. Die Daten sind verschl�sselt und mit Anleitungen zur Entschl�sselung und Handhabung versehen, die Encapsulating Security Payload (ESP) genannt werden. Der empfangende VPN-Router holt sich die Header-Information und leitet diese zum Zielort weiter (entweder zu einer Workstation oder einem Knoten im Netzwerk). Unter Verwendung einer Netzwerk-zu-Netzwerk Verbindung erh�lt der empfangende Knoten am lokalen Netzwerk die Pakete unverschl�sselt und bereit zur Verarbeitung. Der Verschl�sselungs-/Entschl�sselungsprozess in einer Netzwerk-zu-Netzwerk VPN-Verbindung, ist f�r den lokalen Knoten transparent.

Durch solch einen erh�hten Grad an Sicherheit muss ein Cracker nicht nur ein Paket abfangen, sondern dies auch entschl�sseln. Eindringlinge, die eine Man-in-the-Middle-Attacke zwischen einem Server und einem Client durchf�hren, m�ssen daher auch Zugang zu mindestens einem der Schl�ssel besitzen, die f�r die Authentifizierung verwendet werden. VPNs sind ein sicheres und effektives Mittel f�r die Verbindung mehrerer entfernter Knoten, die sich dann als ein vereinheitlichtes Intranet verhalten.

6.1. VPNs und Red Hat Enterprise Linux

Red Hat Enterprise Linux Benutzern stehen verschiedene Optionen in Hinsicht der Implementation einer Softwarel�sung, um sich sicher mit derem WAN verbinden zu k�nnen. Internet Protocol Security oder IPsec ist die unterst�tzte VPN-Implementation f�r Red Hat Enterprise Linux, welches ausreichend den Nutzungsanforderungen von Organisationen mit Zweigstellen oder Remote-Benutzern gerecht wird.

 
 
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