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NOTE: CentOS Enterprise Linux is built from the Red Hat Enterprise Linux source code. Other than logo and name changes CentOS Enterprise Linux is compatible with the equivalent Red Hat version. This document applies equally to both Red Hat and CentOS Enterprise Linux.
Linuxtopia - CentOS Enterprise Linux Rerenzhandbuch- Die Verwendung von rndc

12.4. Die Verwendung von rndc

BIND enth�lt das Utility rndc, mit dem Sie den named-Daemon �ber die Befehlszeile vom lokalen und von einem Remote Host verwalten k�nnen.

Um zu verhindern, dass nicht authorisierte Benutzer Zugriff zum named-Daemon erlangen, verwendet BIND eine Authentifizierungsmethode, auf einem gemeinsamen geheimen Schl�ssel basierend, um Hostsystemen den Zugriff zu gew�hren. Das heisst, das ein �bereinstimmender Schl�ssel in /etc/named.conf und der rndc Konfigurationsdatei /etc/rndc.conf existieren muss.

12.4.1. Konfigurieren von /etc/named.conf

Um die Verbindung von rndczu Ihrem named-Dienst zu erm�glichen, muss beim Start von named die controls-Anweisung in Ihrer /etc/named.conf-Datei vorhanden sein.

Das folgende Beispiel einer controls-Anweisung erm�glicht es Ihnen, rndc-Befehle vom lokalen Host auszuf�hren.

controls {
  inet 127.0.0.1 allow { localhost; } keys { <key-name>; };
};

Diese Anweisung weist named an, am standardm��igen TCP-Port 953 nach Loopback-Adressen zu suchen und l�sst rndc-Befehle zu, die vom lokalen Host ausgef�hrt werden, wenn der richtige Schl�ssel angegeben wird. Der <key-name> bezieht sich auf die key-Direktive, die sich auch in der /etc/named.conf-Datei befindet. Im n�chsten Beispiel wird eine key-Anweisung veranschaulicht.

key "<key-name>" {
  algorithm hmac-md5;
  secret "<key-value>";
};

In diesem Beispiel benutzt <key-value> einen HMAC-MD5-Algorithmus. Mit dem nachfolgenden Befehl k�nnen Sie Ihre eigenen Schl�ssel unter Verwendung eines HMAC-MD5-Algorithmus erstellen:

dnssec-keygen -a hmac-md5 -b <bit-length> -n HOST <key-file-name>

Es empfiehlt sich, einen Schl�ssel mit einer Gr��e von mindestens 256 Bit zu erstellen. Der Schl�ssel, der im <key-value>-Bereich gespeichert werden sollte, kann in der Datei <key-file-name>, welche von diesem Befehl erzeugt wurde, gefunden werden.

WarnungWarnung
 

Da /etc/named.conf von jedem gelesen werden kann, ist es angeraten, das key-Statement in eine separate Datei auszulagern, welche nur von root gelesen werden kann und ein include-Statement zu verwenden, um diese Datei einzubinden. Zum Beispiel:

include "/etc/rndc.key";

12.4.2. Konfigurieren von /etc/rndc.conf

Die key-Anweisung ist die wichtigste in der Datei /etc/rndc.conf.

key "<key-name>" {
  algorithm hmac-md5;
  secret "<key-value>";
};

<key-name> und <key-value> sollten exakt mit den Einstellungen in /etc/named.conf �bereinstimmen.

Um den Schl�sseln, welche in /etc/named.conf auf dem Ziel-Server angegeben sind, zu entsprechen, f�gen Sie folgende Zeilen zu /etc/rndc.conf hinzu.

options {
  default-server  localhost;
  default-key     "<key-name>";
};

Diese Anweisung setzt den globalen Default-Schl�ssel. Dierndc Konfigurationsdatei kann allerdings auch verschiedene Schl�ssel f�r verschiedene Server verwenden, wie im folgenden Beispiel gezeigt:

server localhost {
  key  "<key-name>";
};

AchtungAchtung
 

Stellen Sie sicher, dass jeweils nur ein root-Benutzer auf die Datei /etc/rndc.conf zugreifen kann.

F�r weitere Informationen zur Datei /etc/rndc.conf, siehe die rndc.conf man-Seiten.

12.4.3. Befehlszeilenoptionen

Ein rndc-Befehl sieht wie folgt aus:

rndc <options> <command> <command-options>

Wenn rndc auf einem korrekt konfigurierten lokalen Host ausgef�hrt wird, stehen Ihnen folgende Befehle zur Verf�gung:

  • halt — H�lt den named-Service sofort an.

  • querylog — Protokolliert alle Abfragen, die von Clients auf diesem Name-Server durchgef�hrt wurden.

  • refresh — Aktualisiert die Datenbank des Nameservers.

  • reload — Weist den Name-Server an, die Zone-Dateien neu zu laden, aber alle vorher verarbeiteten Antworten zu behalten. Dadurch k�nnen Sie �nderungen in den Zone-Dateien durchf�hren, ohne dass die gespeicherten Aufl�sungen von Namen verloren gehen.

    Wenn sich Ihre �nderungen nur auf eine bestimmte Zone auswirken, k�nnen Sie lediglich diese Zone neu laden. Geben Sie hierzu nach dem reload-Befehl den Namen der Zone ein.

  • stats — Schreibt die aktuellen named-Statistiken in die Datei /var/named/named.stats.

  • stop — Stoppt den Server vorsichtig, und speichert dabei alle dynamischen Updates und die vorhandenen Incremental Zone Transfers (IXFR) Daten, vor dem Beenden.

Gelegentlich werden Sie bestimmt auch die Standardeinstellungen in der /etc/rndc.conf-Datei �bergehen wollen. Hierzu stehen Ihnen folgende Optionen zur Verf�gung:

  • -c <configuration-file> — Gibt einen alternativen Speicherort der Konfigurationsdatei an.

  • -p <port-number> — Legt f�r die rndc-Verbindung eine andere als die standardm��ige Portnummer 953 fest.

  • -s <server> — Erm�glicht es Ihnen, einen anderen als den default-server in /etc/rndc.conf anzugeben.

  • -y <key-name> — Erm�glicht es Ihnen, einen anderen als den default-key in der /etc/rndc.conf-Datei einzustellen.

Zus�tzliche Informationen zu diesen Optionen finden Sie auf der rndc-man-Seite

 
 
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