Follow Techotopia on Twitter

On-line Guides
All Guides
eBook Store
iOS / Android
Linux for Beginners
Office Productivity
Linux Installation
Linux Security
Linux Utilities
Linux Virtualization
Linux Kernel
System/Network Admin
Programming
Scripting Languages
Development Tools
Web Development
GUI Toolkits/Desktop
Databases
Mail Systems
openSolaris
Eclipse Documentation
Techotopia.com
Virtuatopia.com

How To Guides
Virtualization
General System Admin
Linux Security
Linux Filesystems
Web Servers
Graphics & Desktop
PC Hardware
Windows
Problem Solutions

  




 

 

Linuxtopia - Red Hat Enterprise Linux Einfuhrung in die System-Administration - Physikalischer und virtueller Speicher

Kapitel 4. Physikalischer und virtueller Speicher

Alle modernen, allgemein verwendeten Computer sind auch als Stored Program Computers oder speicherprogrammierte Rechner bekannt. Wie der Name besagt, laden speicherprogrammierte Computer Anweisungen (die Bl�cke eines Programms) in einen internen Speicher, wo diese Anweisungen dann ausgef�hrt werden.

Diese Computer verwenden den gleichen Speicher auch f�r Daten. Dies steht im Gegensatz zu Computern, die ihre Hardware-Konfiguration zur Steuerung des Betriebs verwenden (z.B. �ltere Steckbrett-basierte Computer).

Der Ort, wo Programme auf den ersten speicherprogrammierten Computern gespeichert wurden, war unter zahlreichen Namen bekannt und benutzte zahlreiche unterschiedliche Technologien, die von Punkten auf einer Elektronenstrahlr�hre bis hin zu Druckimpulsen in Quecksilbers�ulen reichten. Gl�cklicherweise benutzen Computer heutzutage Technologien mit einer gr��eren Speicherkapazit�t und einem kleineren Format als jemals zuvor.

4.1. Zugriffsmuster auf Speicher

Was Sie jedoch durchwegs beachten sollten, ist die Tatsache, dass Computer in einer bestimmten Art auf Speicher zugreifen. Tats�chlich besitzen die meisten Speicherzugriffe eines (oder beide) der folgenden Attribute:

  • Zugriff neigt dazu sequentiell zu sein

  • Zugriff neigt dazu ortsgebunden zu sein

Sequentieller Zugriff bedeutet, dass wenn auf Adresse N von der CPU zugegriffen wird, es h�chstwahrscheinlich ist, dass auf die Adresse N+1 als n�chstes zugegriffen wird. Dies macht dadurch Sinn, dass die meisten Programme aus gro�en Instruktionsabschnitten bestehen, die — der Reihenfolge nach — ausgef�hrt werden.

Lokaler Zugriff bedeutet, dass wenn auf Adresse X zugegriffen wird, dass auf andere Adressen, die X umgeben, in Zukunft auch zugegriffen wird.

Diese Attribute sind �u�erst wichtig, da es kleinerem, schnellerem Speicher erm�glicht, gr��eren, langsameren Speicher gewisserma�en zu puffern. Bevor wir jedoch virtuellen Speicher genauer betrachten, m�ssen wir dazu die verschiedenen Speichertechnologien, die derzeit benutzt werden, genauer unter die Lupe nehmen.

 
 
  Published under the terms of the GNU General Public License Design by Interspire